08.03.2026 - Der Kaminbrand
Sonntag – 16:30 Uhr:
Ich (Torsten) komme gerade vom Radfahren nach Hause, als plötzlich ein Rauchmelder Alarm schlägt.
Der ausgelöste Rauchmelder ist schnell gefunden – im Heizungskeller.
Dort raucht und brodelt es hinter der Heizung aus dem Verbindungsstück / Ofenrohr zwischen Pelletheizung und Kamin.
Die Heizung befindet sich zu diesem Zeitpunkt im Heizbetrieb – das Lüftergeräusch ist deutlich zu hören.

Ich betätige sofort den Heizungs-Notschalter, aber der Rauch wird kaum weniger.
Vom Heizungsbauer habe ich auch den Grund dafür erfahren: Im Ofenrohr gibt es eine Klappe, welche bei starken Unterdruck im Rohr sich öffnet und Luft hinein lässt - das hat dann Frischluft für den Kaminbrand gegeben.
Also rufen wir schließlich doch die Feuerwehr.
Kurze Zeit später rücken drei Löschzüge, ein Leiterwagen, Polizei und ein Krankenwagen an. Mit Atemschutz erkunden die Feuerwehrleute die Lage im Keller. Zum Glück gibt es kein offenes Feuer, sodass kein Löschangriff notwendig ist.
Allerdings ist es im Heizungskeller mit Atemschutzausrüstung zu eng, um direkt an das Ofenrohr und die Wartungsklappe heranzukommen. Deshalb wird zunächst gründlich gelüftet.
In der Zwischenzeit überprüft ein zweiter Trupp mit der Drehleiter den Schornstein. Auch dort ist außer Rauch nichts Auffälliges zu erkennen.